Mitglied des Ehrenkomitees

Mstislav Rostropovich (†)

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Rostropovich-Mstislav

Mstislav Rostropovich
Foto © dpa

Schon mit seinem Debüt als fünfzehnjähriger Cellist 1942 machte der in Baku/Aserbaidschan geborene Pianist, Cellist und Dirigent Mstislaw Rostropovich auf sich aufmerksam. Nach Kriegsende wurde er einem internationalen Publikum bekannt, das ihn schon bald als Nachfolger des großen Pablo Casals feierte. 

Seine Ehefrau Galina Wischnewskaya, eine führende Sopranistin des Moskauer Bolschoitheaters, begleitete der vielseitige Musiker am Klavier und machte sich damit auch als Pianist einen Namen. Als Cellist und als Dirigent zählte Rostropovich zu den bedeutendsten Interpreten der Musik von Dmitri Schostakowitsch, seinem Kompositionslehrer.

Bei seinen zahlreichen Aufführungen in aller Welt setzte er sich engagiert und mit Nachdruck immer wieder für den Schutz der Menschenrechte ein. Er starb am 27. April 2007.

Nachruf - Mstislav Rostropovich

Am 27. April 2007 ist Mstislav Leopoldovich Rostropovich, eine der größten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit, in Moskau verstorben. Sein Tod ist ein unersetzlicher Verlust für alle Musikfreunde, für alle Freidenker und engagierten Weltbürger. Sein Leben ist ein Beispiel dafür, wie stark die Sprache der Musik ist und wie die Kunst aktiv alle unserer Lebensbereiche berührt und auch politischen Einfluss hat.

Mstislav Rostropovich betrachtete Musik als wichtigen Bestandteil unseres Daseins und hat einen enormen Beitrag für Frieden, Humanität und Gerechtigkeit auf der Welt geleistet. Wir sind sehr stolz darauf, dass er der International Beethoven Competition for Piano Bonn nahe stand und den Wettbewerb mit Rat und Tat unterstützt hat. Wir werden auch in Zukunft alles dafür tun, um seinem Vertrauen gerecht zu werden. Die Förderung von jungen Menschen nahm immer einen wichtigen Stellenwert in seinen Aktivitäten ein. In diesem Sinne hat er die programmatische Ausrichtung unseres Wettbewerbs von Anfang an voller Enthusiasmus unterstützt.

Er bleibt uns immer in dankbarer Erinnerung.

Prof. Pavel Gililov
Künstlerischer Leiter
Dr. Karl-Gerhard Eick
Vorsitzender des Organisationskomitees (2005 – 2008)

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