Itamar Golan

Seit vielen Jahren wird der Pianist Itamar Golan für seine Leidenschaft und seine außergewöhnliche musikalische Begabung gelobt, was ihm eine Karriere voller Zusammenarbeit auf den renommiertesten Bühnen der Welt beschert hat. Zu seinen regelmäßigen Konzertpartnern zählen Janine Jansen, Vadim Repin, Mischa Maisky, Julian Rachlin, Shlomo Mintz, Maxim Vengerov, Charlie Siem und David Grimal. Außerdem trat er unter anderem mit Martha Argerich, Gil Shaham, Ivry Gitlis, Sharon Kam und Martin Fröst auf.

Golan widmet sich zudem der Inspiration und Förderung künftiger Künstlergenerationen. Als angesehener Professor für Kammermusik am Pariser Konservatorium bringt er Poesie und tiefgründige Einsichten in die Auseinandersetzung mit musikalischer Kunst und Interpretation ein. Zu seinen Festivaleinladungen zählen Verbier, Salzburg, Luzern, Ravinia und Tanglewood. Er hat zahlreiche Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, Warner Classics, Decca, EMI und Sony Classical sowie unzählige weitere für kleinere, unabhängige Labels eingespielt.


Zu seinen orchestralen Kooperationen zählen Auftritte mit den Israelischen und den Berliner Philharmonikern unter Zubin Mehta, mit den Wiener Philharmonikern und dem Orchestra Filarmonica della Scala unter Riccardo Muti sowie mit dem Philharmonia Orchestra unter Lorin Maazel.

Golan wurde in Vilnius, Litauen, geboren und wanderte im Alter von einem Jahr mit seinen Eltern nach Israel aus.

Seine Leidenschaft für Kammermusik wurde von seinem Mentor, dem Geiger Chaim Taub, geweckt, und er studierte Klavier bei Lara Vodovoz und Emanuel Krasovsky unter der Schirmherrschaft der American-Israel Cultural Foundation. 1991 wurde Golan als jüngster Musiker in den Lehrkörper der Manhattan School of Music berufen. Später zog er nach Paris, wo er heute lebt.

Wenn er nicht gerade auf Reisen ist oder Musik macht, vertieft er sich in Literatur, bildende Kunst und Kulinarik, besucht Kinos und Buchhandlungen oder experimentiert in seiner Küche. Was man als Tagträumen bezeichnen könnte, empfindet er als eine brennende Realität in seinem Inneren.