Repertoire
Vorrunde
Punkt 1
Ein Präludium und Fuge von Johann Sebastian Bach
Punkt 2
Eine der drei letzten Sonaten von Ludwig van Beethoven.
Klaviersonate Nr. 30 in E-Dur op. 109
Klaviersonate Nr. 31 in As-Dur op. 110
Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll op. 111
Zusammen mit der Anmeldung reichen die Bewerberinnen und Bewerber Videomaterial ein (die Aufnahmen der eingereichten Stücke dürfen nicht nachträglich bearbeitet werden und müssen innerhalb der Werke ungeschnitten vorliegen), auf dem sie beim Spielen des Repertoires zu sehen und zu hören sind ein. Die Werke der Vorrunde entsprechen Punkt 1 und Punkt 2 der Ersten Runde. Die für die Vorrunde getroffene Auswahl ist für die 1. Runde verbindlich. Nachträgliche Änderungen sind nicht möglich.
Erste Runde
Datum: 3. Dezember - 5. Dezember 2027
Teilnehmer/innen: 28
Zeitlimit: 45 Minuten pro Teilnehmer/in
Punkt 1
Ein Präludium und Fuge von Johann Sebastian Bach
Punkt 2
Eine der drei letzten Sonaten von Ludwig van Beethoven.
Klaviersonate Nr. 30 in E-Dur op. 109
Klaviersonate Nr. 31 in As-Dur op. 110
Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll op. 111
Punkt 3
Eines der folgenden Werke von Ludwig van Beethoven
Sieben Bagatellen op. 33
Sechs Variationen über ein eigenes Thema F-Dur op. 34
Elf Bagatellen op. 119
Sechs Bagatellen op. 126
Zehn Variationen über das Thema „La stessa, la stessissima“ aus der Oper „Falstaff“ von Antonio Salieri, WoO 73
Sieben Variationen über das Quartett „Kind, willst du ruhig schlafen“ aus der Oper "Das unterbrochene Opferfest" von Peter Winter WoO 75
32 Variationen c-Moll WoO 80
Zwei Rondos C-Dur op. 51/1 und G-Dur op. 51/2
Fantasie H-Dur op. 77
Andante für Klavier F-Dur WoO 57 ("Andante favori")
Rondo a capriccio für Klavier G-Dur op. 129 („Die Wuth über den verlornen Groschen“) UND Polonaise C-Dur op. 89
Zweite Runde
Datum:6. Dezember - 7. Dezember 2027
Teilnehmer/innen: 12
Zeitlimit: 60 Minuten pro Teilnehmer/in
Punkt 4
Eine Sonate von Ludwig van Beethoven - ausgenommen sind:
Nr. 1 f-Moll op. 2/1
Nr. 5 c-Moll op. 10/1
Nr. 6 F-Dur op. 10/2
Nr. 9 E-Dur op. 14/1
Nr. 10 G-Dur op. 14/2
Nr. 19 g-Moll op. 49/1
Nr. 20 G-Dur op. 49/2
Nr. 22 F-Dur op. 54
Nr. 24 Fis-Dur op. 78
Nr. 30 E-Dur op. 109
Nr. 31 As-Dur op. 110
Nr. 32 c-Moll op. 111
oder
33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli in C-Dur op. 120
oder
15 Variationen mit einer Fuge Es-Dur op. 35
Punkt 5
Ein Werk oder mehrere Werke von Johannes Brahms, Carl Czerny, Joseph Haydn, Johann Nepomuk Hummel, Franz Liszt, Felix Mendelssohn Bartholdy, Ignaz Moscheles, Max Reger, Ferdinand Ries, Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Strauss, Carl Maria von Weber oder Joseph Woelfl sowie Werke von Komponistinnen des klassisch-romantischen Repertoires beziehungsweise aus dessen erweitertem ästhetischen Umfeld bis zum frühen 20. Jahrhundert, darunter etwa Fanny Hensel, Luise Adolpha Le Beau, Emilie Mayer oder Clara Schumann.
Hinweis zur Auswahl
Sie möchten Werke einer Komponistin spielen und wissen nicht, welches Repertoire infrage kommt?
Das Forschungszentrum Musik und Gender unterstützt gern bei der Auswahl. In der dortigen Bibliothek befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Notenausgaben für Klavier solo, die vor Ort eingesehen werden kann.
Terminvereinbarung unter:fmg@hmtm-hannover.de
Halbfinale
Datum: 8. Dezember 2027
Teilnehmer/innen: 6
Zeitlimit: 40 Minuten pro Teilnehmer/in
Punkt 6
Eine der Sonaten von Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 1 in f-Moll op. 2 Nr. 1
Klaviersonate Nr. 5 in c-Moll op. 10 Nr. 1
Klaviersonate Nr. 6 in F-Dur op. 10 Nr. 2
Klaviersonate Nr. 9 in E-Dur op. 14 Nr. 1
Klaviersonate Nr. 10 in G-Dur op. 14 Nr. 2
Klaviersonate Nr. 22 in F-Dur op. 54
Klaviersonate Nr. 24 in Fis-Dur op. 78
Punkt 7
Ein Werk oder mehrere Werke von Arnold Schönberg, Béla Bartók, Igor Strawinsky, Anton Webern, Alban Berg, Sergej Prokofjew, Paul Hindemith, Viktor Ullmann, Hanns Eisler oder Dmitri Schostakowitsch. Darüber hinaus sind Werke von Komponistinnen zugelassen, sofern sie dem Repertoire der klassischen Moderne beziehungsweise deren erweitertem ästhetischen Umfeld im 20. Jahrhundert zuzuordnen sind, etwa von Lili Boulanger, Germaine Tailleferre, Ruth Crawford Seeger, Grażyna Bacewicz, Vítězslava Kaprálová oder Galina Ustwolskaja.
Hinweis zur Auswahl
Sie möchten Werke einer Komponistin spielen und wissen nicht, welches Repertoire infrage kommt?
Das Forschungszentrum Musik und Gender unterstützt gern bei der Auswahl. In der dortigen Bibliothek befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Notenausgaben für Klavier solo, die vor Ort eingesehen werden kann.
Terminvereinbarung unter:fmg@hmtm-hannover.de
Kammermusikfinale
Datum: 10. Dezember 2027
Teilnehmer/innen: 3
Zeitlimit: -
Punkt 8
Ein Werk aus dem 21. Jahrhundert (komponiert nach dem 31. Dezember 2000) nach freier Wahl (Maximaldauer: 10 Minuten, muss nicht auswendig vorgetragen werden)
Punkt 9
Eines der folgenden Klavier-Trios (muss nicht auswendig vorgetragen werden) von Ludwig van Beethoven mit den Kammermusikpartnern Mikhail Ovrutsky (Violine) und Grigory Alumyan (Violoncello), Mitglieder des Beethoven Trio Bonn:
Klaviertrio Nr. 1 in Es-Dur op. 1
Klaviertrio Nr. 2 in G-Dur op. 1
Klaviertrio Nr. 3 in c-Moll op. 1
Klaviertrio Nr. 1 in D-Dur op. 70
Klaviertrio Nr. 2 in Es-Dur op. 70
Finale
Datum: 11. Dezember 2027
Teilnehmer/innen: 3
Zeitlimit: --
Punkt 10
Konzert für Klavier und Orchester von Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur op. 15 UND Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll op. 37
oder
Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur op. 19 UND Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur op. 58
oder
Klavierkonzert Nr. 5 in Es-Dur op. 73 UND Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 61 (Fassung für Klavier und Orchester von Ludwig van Beethoven)
Die Jury entscheidet, welches der beiden vorbereiteten Werke im Finale gespielt wird.
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Allgemeine Bemerkungen zu den Wettbewerbsrunden:
Mit Ausnahme der zeitgenössischen Werke des 21. Jahrhunderts ist das Solorepertoire in allen Wettbewerbsrunden auswendig zu spielen. Die Jury behält sich das Recht vor, die Darbietungen zu unterbrechen, wenn sie überzogen werden.
Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, vor Ort zu üben und zu proben.
Alle Wettbewerbsrunden, mit Ausnahme der Vorrunde, sind öffentlich. Der Zutritt des Publikums ist nur zwischen den Aufführungen gestattet.