Teilnehmerfeld 2019

Presse

28 Pianisten aus 13 Ländern nehmen an der International Telekom Beethoven Competition Bonn 2019 teil

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Die Jury wählte die Teilnehmer aus über 90 Bewerbungen

92 junge Pianisten bewarben sich bis Mitte Mai um eine Teilnahme an der International Telekom Beethoven Competition 2019. Die Aufnahmekommission sah sich zwei Wochen lang die Videoeinsendungen der Bewerber an. Professor Pavel Gililov, der als künstlerischer Leiter des Wettbewerbs zugleich Juryvorsitzender ist, sowie Andreas Frölich, Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, und Jinsang Lee, Professor an der Korea National University of Arts und gleichzeitig Pianist des Beethoven Trio Bonn, bewerteten die Bewerbungen. Gefordert waren sowohl die audiovisuelle Aufnahme eines Präludiums und einer Fuge von Johann Sebastian Bach, als auch die Einspielung einer der drei letzten Sonaten von Ludwig van Beethoven.

27 Teilnehmer schafften es in die Auswahl der Pianisten, die vom 6. bis 14. Dezember um den Gewinn der International Telekom Beethoven Competition 2019 kämpfen. Hinzu kommt der erste Preisträger des Junior Beethoven-Wettbewerbs in Bonns chinesischer Partnerstadt Chengdu, der sich mit dem Gewinn die Teilnahme an der ITBCB 2019 erspielt.

»Das Programm der Vorauswahl gilt als strengster Prüfstein für jeden Musiker. Die Interpretation der Werke von Bach und Beethoven verlangt von Pianisten den höchsten Grad der Instrumentenbeherrschung, allgemeine Kulturbildung, Stilkenntnis, strukturierte Denkweise und emotionellen Einsatz. Unter jenen Aspekten wurden die talentierten Musiker aus dreizehn verschiedenen Ländern ausgewählt, die ihre jeweils sehr persönlichen Vorstellungen über Interpretation aus aller Welt nach Bonn bringen. Unterhaltung auf dem höchsten Niveau ist gewiss«, äußert sich Pavel Gililov zum Teilnehmerfeld.

»Die zahlreichen Bewerbungen unterstreichen einmal mehr den hohen Stellenwert der Beethoven Competition. Die Beethovenstadt Bonn kann stolz auf diesen Wettbewerb sein«, betont Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Die Kultur sei ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft, und deren Förderung sei ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements. »Wir möchten das herausragende Werk Ludwig van Beethovens in Bonn und darüber hinaus lebendig erhalten. Und dabei spielt die Förderung junger talentierter Künstler ebenso eine große Rolle wie junge Menschen an die klassische Musik heranzuführen.«

Die 12 weiblichen und 15 männlichen Teilnehmer sind zwischen 22 und 32 Jahren alt und stammen aus 13 Nationen: Bulgarien, China, Deutschland, Italien, Japan, Kroatien, Österreich, Rumänien, Südkorea, Taiwan, Tschechien, Ukraine und den USA. Die jungen Pianisten messen sich ab dem 6. Dezember in drei Runden vor den beiden Finalrunden am 13. und 14. Dezember. Ludwig van Beethovens Œuvre steht im Zentrum des einzustudierenden Programmes. In jeder Runde wird sein Werk in Bezug zu einer Epoche gesetzt, dem Barock, der deutschen Romantik und der klassischen Moderne. Im neu konzipierten Kammermusikfinale am 13.12. spielen die drei Finalisten, gemeinsam mit Mitgliedern des Beethoven Trio Bonn, eines von Beethovens kompletten Klavier-Trios im Rahmen eines zusätzlichen feierlichen Konzertabends. Im Orchesterfinale am 14.12. interpretieren die verbleibenden drei Teilnehmer ein Klavierkonzert Beethovens, begleitet vom Beethoven Orchester Bonn.

Der erste Preisträger erhält ein Preisgeld von 30.000 Euro, der zweite Gewinner 20.000 Euro und der Drittplatzierte 10.000 Euro. Zudem werden zahlreiche Sonderpreise im Gesamtwert von über 10.000 Euro vergeben:
- Publikumspreis für die beste Interpretation eines Klavierkonzertes im Finale
- Sonderpreis Kammermusik, gestiftet vom Beethoven Trio Bonn
- Beethoven-Haus-Preis (Favorit des Saalpublikums im Semifinale)
- Deutsche Telekom StreamOn Beethoven Award (Favorit des Live-Stream Publikums)
- Beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks
- Beste Interpretation eines Werkes von Robert Schumann
- Notenpreise für die drei Finalisten, gestiftet vom Bärenreiter-Verlag
Neben den Preisgeldern bekommen die Preisträger zahlreiche Möglichkeiten in Solo-Rezitals und als Solisten mit Orchestern weltweit aufzutreten.

Den Auftakt zu der International Telekom Beethoven Competition Bonn 2019 bildet die heutige Preisträgersoirée im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses Bonn. Als dritte Preisträgerin der ITBCB 2017 interpretiert die südkoreanische Pianistin Ho Jeong Lee Werke von Sergei Prokofjew und Ludwig van Beethoven. Der Japaner Tomoki Kitamura ist zweiter Preisträger des Wettbewerbs 2017. Er präsentiert Werke von Robert Schumann und Ludwig van Beethoven.