Jurorin 2021

Yaara Tal

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Natalia Trull

Yaara Tal

Yaara Tal wurde in Israel geboren. Ihr erstes Konzert gab sie mit 7 Jahren. Sie wurde durch ihre ganze Jugend von der America-Israel Cultural Foundation gefördert und studierte Klavier bei Arie Vardi und Komposition bei Abel Ehrlich und André Hajdu an der Rubin Musik Akademie in Tel Aviv. Nach dem Abschluss setzte sie mit Hilfe eines Stipendiums des DAAD ihre Studien bei Hugo Steurer und Ludwig Hoffmann an der Hochschule für Musik in München vor. Auch Peter Feuchtwanger zählt sie zu ihren wichtigen Lehrern.
Ihre flexible Musikalität hat es ihr immer ermöglicht, sich mit verschiedenen Besetzungen und stilistisch auf breitem Betätigungsfeld zu etablieren. Nach einigen Jahren solistischer Betätigung schloss Yaara Tal sich mit Andreas Groethuysen zu einem Klavierduo zusammen, das seitdem zum Mittelpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit geworden ist.
Eine exklusive Zusammenarbeit mit der Schallplattenfirma SONY CLASSICAL ermöglichte dem Duo eine ganze Serie von bis heute mehr als 30 CDs, die international bei Publikum und Presse auf großes Echo gestoßen sind, mit zahlreichen Preisen (darunter zehn Mal der „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“, fünf mal der „Echo-Preis“, und der „Cannes Classical Award“) ausgezeichnet wurden und den Markt um etliche Ersteinspielungen bereichert haben. Zu den Schwerpunkten der Veröffentlichungen gehören sicherlich die Einspielungen des Gesamtwerks von Franz Schubert und von Wolfgang Amadeus Mozart.
Im Herbst 2014 erschien eine erste Solo-CD von Yaara Tal mit Haydns „Sieben letzte Worte“. Im August 2017 folgte das Album „Polonaise“ mit Werken von Franz Xaver Mozart und Chopin. Im August 2019 veröffentlichte Yaara Tal ihre dritte Solo-CD, „Love?“, mit Werken aus dem Kosmos von Clara Schumann. Alle Werke sind Mitgliedern der Familie Schumann gewidmet – darunter auch die sog. Alt Rhapsodie von Brahms in einer neuen Besetzung für Männerstimme (Julian Prégardien), Frauenchor (BR-Chor) und Klavier.