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Hans Graf

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Hans Graf

Hans Graf, derzeit Chefdirigent des Singapore Symphony Orchestra, ehemaliger Musikdirektor des Houston Symphony Orchestra von 2001 bis 2013 und nun Ehrendirigent des Orchesters, war außerdem Musikdirektor des Mozarteum Orchesters Salzburg (1984-94), des Baskischen Nationalorchesters (San Sebastian) (1994-96), des Calgary Philharmonic (CPO) (1994-2002) und des Orchestre National Bordeaux Aquitaine (ONBA) (1998-2004).

Er hat die führenden amerikanischen Orchester dirigiert (u. a. Cleveland, New York, Philadelphia, Los Angeles, San Francisco, Saint Louis, Pittsburgh, Dallas und Detroit) und in den letzten zwei Jahrzehnten eine enge, künstlerische Beziehung zum Boston Symphony Orchestra aufgebaut.

In Europa hat Graf mit den Wienern Philharmonikern, den Wienern Symphonikern, dem Concertgebouw, dem Budapest Festival Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem London Philharmonic Orchestra, dem London Symphony Orchestra sowie den großen Orchestern Frankreichs und Skandinaviens zusammengearbeitet.

Außerdem tritt er häufig bei den großen europäischen Festspielen auf (Salzburg, Aix-en-Provence, Maggio Musicale usw.) und dirigierte an der Wiener Staatsoper sowie an den Opernhäusern in München, Paris, Rom und Zürich. Hans Grafs Diskographie umfasst die gesamten Sinfonien von Mozart und Schubert, das gesamte Orchesterwerk von Henri Dutilleux und die Ersteinspielung von Zemlinskys Oper „Es war einmal“.

Mit dem Houston Symphony Orchestra nahm er Bartóks „Hölzerner Prinz“, Zemlinskys „Lyrische Sinfonie“, Mahlers „Lied von der Erde“ und Alban Bergs „Wozzeck“ auf, die 2017 mit dem ECHO Klassik und 2018 mit dem GRAMMY für die beste Opernaufnahme ausgezeichnet wurde.

Zu seinen jüngsten CDs gehören das Gesamtwerk für Viola und Orchester von Paul Hindemith mit Tabea Zimmermann und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Carmina Burana von Orff mit dem London Philharmonic Orchestra.

Hans Graf studierte Klavier und Dirigieren in Graz, in Siena bei Franco Ferrara, in Bologna bei Sergiu Celibidache und in Leningrad bei Arvid Jansons.